Corona-Pandemie

Aktuelle Tipps für Ihre Zeit zu Hause

Corona-Pandemie: Homeoffice, Kinder, Freizeit – so klappt’s

Das Coronavirus verändert die Welt: Veranstaltungen werden abgesagt, Geschäfte und Einrichtungen geschlossen. Es herrscht Kontaktverbot, man sollte nur für die nötigsten Gänge vor die Tür gehen. Viele Menschen arbeiten von zu Hause aus. Familien müssen jetzt die Dreifachbelastung aus Heimarbeit, Heimbetreuung und räumlicher Nähe meistern. Auch Singles und Paare stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Unser Ratgeber gibt Tipps in dieser schwierigen Situation: Wie gelingt mein Homeoffice? Wie organisiere ich das Lernen meiner Kinder und halte sie bei Laune? Und was kann ich alles in meiner Freizeit tun?

Wie organisiere ich mich im Homeoffice?

Von zu Hause aus arbeiten: Nicht jeder kann oder darf das in der aktuellen Situation. Medizinisches Personal und Pflegekräfte, Verkaufsangestellte und Kindergärtner in der Notbetreuung, aber auch Lokführer, Lkw-Fahrer, Postboten und viele andere müssen trotz Corona-Pandemie weiterhin jeden Tag nach draußen zur Arbeit – ein riesengroßes Dankeschön an dieser Stelle an alle, die momentan den Laden (und das Land) am Laufen halten!

Für alle anderen, die derzeit im Homeoffice arbeiten: Die flächendeckende Heimarbeit ist eine neue Situation, die wir alle noch nicht erlebt haben. Sie bringt auch neue Herausforderungen mit sich, denen wir uns stellen müssen. Hier unsere Tipps für alle, die sich im Homeoffice erst einmal zurechtfinden müssen.

So gelingt das Homeoffice

  • Unser Outfit beeinflusst zu einem großen Teil unser Verhalten. Legere Kleidung im Homeoffice kann okay sein, wenn man nur am Computer tippt oder telefoniert. Aber eines sollten Sie sich zu Herzen nehmen: Arbeiten Sie nicht im Schlafanzug!
  • Flexibilität und Freiheit sind im Homeoffice viel größer als im eigentlichen Büro. Aber manchmal werden sie auch zu groß. Deshalb unser Tipp: Stellen Sie sich einen Zeitplan für den Tag auf und halten Sie auch Ihre Pausen ein.
  • Definieren Sie Ihre Ziele für den Tag. Legen Sie Prioritäten fest und gehen Sie Ihre Arbeiten Schritt für Schritt an.
  • Arbeiten Sie am besten nicht von der Couch aus, sondern richten Sie sich einen festen Arbeitsplatz ein. Wenn möglich, sollte dieser nicht im Schlafzimmer sein. Wenn es nicht anders geht, reicht auch eine Büroecke im Wohnzimmer – die möglichst ablenkungsfrei gestaltet sein sollte.
  • Arbeiten Sie an einem Schreibtisch, an dem Sie in gerader Haltung sitzen können. Idealerweise haben Sie einen ergonomischen Bürostuhl.
  • Wenn Sie frühmorgens schwer in den Tag starten, gibt es zwei Strategien für einen motivierenden Beginn:
    1. Fangen Sie mit einer Sache an, die Ihnen viel Spaß macht, und nehmen Sie den Schwung mit in den Tag.
    2. Fangen Sie mit einer Sache an, die sehr schwierig ist. So haben Sie den „größten“ Brocken schon hinter sich.
  • Bleiben Sie bei Ihren Routinen (Kaffee holen, Laptop hochfahren und E-Mails checken, Teammeetings, Projektbesprechungen …). Das schafft Sicherheit in diesen unsicheren Zeiten.
  • Schalten Sie Störfaktoren aus (laute Geräusche, Unordnung …).
  • Frische Luft bringt frische Gedanken: Lüften Sie regelmäßig.
  • Bewegen Sie sich von Zeit zu Zeit: Stehen Sie auf, gehen Sie herum, machen Sie kleine Fitnessübungen. Das löst Verspannungen.
  • Kommunizieren Sie mit Ihren Kollegen: Wer übernimmt welche Aufgaben? Bis wann müssen sie fertig sein? Scheuen Sie sich auch nicht, einmal nachzufragen, ob Ihr Gegenüber Sie verstanden hat. Da jetzt viele Tätigkeiten über E-Mail und Text-Chats organisiert werden, sind Missverständnisse leicht möglich.
  • Setzen Sie sich ein klares Ende der Arbeitszeit. Achten Sie auf Ihr Recht auf Freizeit und Erholung. Arbeiten Sie nicht noch abends beim Fernsehen weiter.
Achtung

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist Hygiene ein entscheidender Faktor: Reinigen Sie also regelmäßig Ihre Arbeitsgeräte (z. B. indem Sie Tastatur, Maus, Headset und Smartphone desinfizieren).

Tools fürs Homeoffice

Verwenden Sie Hilfsmittel, mit denen Sie Ihren (Arbeits-)Alltag erleichtern und mit Kollegen in Kontakt bleiben. Die meisten Tools bieten eine kostenlose Demo-Phase an oder können generell die nächsten Monate kostenlos genutzt werden.

  1. Video-Telefonie: Zoom, Microsoft Teams, Skype, Lifesize, Teamviewer
  2. Team-Chats: Slack, Discord
  3. Projektmanagement: Trello, Asana
  4. Texte und Tabellen: Google G-Suite, Microsoft Office 365, LibreOffice, Zoho
  5. Datenspeicherung: Google Drive, Dropbox, Ownbox

Überstunden im Homeoffice

Während in vielen Betrieben durch die Corona-Pandemie Arbeitseinbußen drohen und viele Menschen in Kurzarbeit geschickt werden, fällt in anderen Unternehmen mit einem Mal mehr Arbeit an. Sei es, weil momentan viele Kollegen gleichzeitig krank sind, sei es, weil die Nachfrage nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen sprunghaft gestiegen ist. Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Überstunden:

  1. Transitorische Überstunden: Die Gesamtarbeitszeit bleibt dieselbe. Wer an einem Tag Überstunden macht, kann sie später durch mehr Freizeit abbauen.
  2. Bezahlte Überstunden: Der Beschäftigte erhält für die zusätzliche Arbeit einen bestimmten Lohn. Neben dem regulären Stundenlohn wird unter Umständen ein Überstundenzuschlag gezahlt.
  3. Unbezahlte Überstunden: Die zusätzliche Arbeit wird nicht finanziell entlohnt oder durch Freizeit ausgeglichen.

Ob Sie zu Überstunden verpflichtet werden können, hängt von Ihrem Arbeits- bzw. dem geltenden Tarifvertrag ab. Wenn dort eine Überstundenregelung fehlt, brauchen Sie keine zusätzliche Arbeit zu leisten. Überstunden können nur in unvorhersehbaren Ausnahmefällen angeordnet werden, etwa wenn ein Brand die Produktionsanlagen zerstört oder ein Hochwasser die Lagerhalle beschädigt hat. Auch eine plötzliche Unterbesetzung durch viele Corona-bedingte Ausfälle in der Belegschaft kann dazu führen, dass der Arbeitgeber von den übrigen Mitarbeitern Überstunden verlangen darf. Der Arbeitnehmer darf dies zunächst nicht ablehnen. Ob die Anordnung möglicherweise unzulässig war, muss später juristisch geklärt werden.

Dokumentationspflicht für Überstunden

Überstunden müssen dokumentiert werden. Zumal ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes aus dem Jahr 2019 Arbeitgeber generell dazu verpflichtet hat, die tägliche Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer zu erfassen. Doch wann die flächendeckende Dokumentation kommt, ist noch nicht ganz klar. Bis dahin sollten Arbeitnehmer sich alle Überstunden notieren und dabei jeweils Anzahl, Datum und Anlass der Überstunden aufschreiben. Und wichtig: vom Vorgesetzten unbedingt unterzeichnen lassen. Arbeitnehmer, die bereits ein Arbeitszeitkonto führen, können in der Regel dieses zur Erfassung nutzen.

Wie viele Überstunden sind möglich?

Laut Arbeitszeitgesetz darf die tägliche Arbeitszeit zehn Stunden nicht überschreiten. Macht bei einer 40-Stunden-Woche (Montag bis Freitag) zwei Stunden pro Werktag. Da der Samstag ebenfalls zu den Werktagen zählt, sind bis zu 20 Überstunden pro Woche erlaubt. Allerdings sind nur kurzfristige Spitzen möglich: Innerhalb von sechs Monaten bzw. 24 Wochen muss die durchschnittliche Arbeitszeit wieder acht Stunden pro Werktag betragen. Bei Teilzeitverträgen gelten im Einzelfall niedrigere Werte.

Wie werden Überstunden bezahlt?

Bezahlt werden Überstunden meist nach dem üblichen Stundenlohn. Abhängig vom Arbeits- und Tarifvertrag sind auch Zuschläge von etwa 15 bis 30 Prozent möglich. In vielen Arbeitsverträgen finden sich aber sogenannte All-inclusive-Klauseln: Laut diesen sind eventuelle Überstunden pauschal mit dem regulären Gehalt ausgeglichen. Solche vage Formulierungen sind aber unwirksam, Arbeitnehmer müssen schon bei Vertragsabschluss wissen, wie viel Arbeitszeit sie für ihren Lohn aufwenden müssen. Gültig sind nur Klauseln, die eine konkrete Stundenanzahl nennen, zum Beispiel „Mit dem Gehalt sind 10 Überstunden pro Monat abgegolten.“ Zudem muss der Arbeitgeber auf einen angemessenen Umfang achten. Von Fach- und Führungskräften wird allerdings ein gewisses Maß an Mehrarbeit erwartet – gerade in Krisenzeiten.

Kurzarbeit und Minusstunden im Homeoffice

Doch was passiert, wenn aufgrund der Corona-Pandemie zu wenig Arbeit vorhanden ist? Wenn Aufträge wegbrechen oder Lieferengpässe sich bemerkbar machen? Eine Möglichkeit, von der im Moment viele Unternehmen Gebrauch machen: Sie schicken ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit. Arbeitnehmer erhalten dann noch 60 Prozent des Nettoverdienstes (67 Prozent bei Arbeitnehmern mit Kindern). Bislang mussten 30 Prozent der Beschäftigten eines Unternehmens oder einer Abteilung vom Arbeitsausfall betroffen sein, damit Kurzarbeit von der zuständigen Agentur für Arbeit genehmigt wurde. Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung die Schwelle auf 10 Prozent gesenkt. Allerdings ist für die Einführung von Kurzarbeit die Zustimmung des Betriebsrates oder eine individuelle Vereinbarung notwendig.

Auch die Anordnung von Minusstunden ist unter Umständen möglich – etwa dann, wenn eine Betriebsvereinbarung zu Minusstunden besteht. Allerdings ist der Arbeitgeber nicht berechtigt, wegen der schlechten Auftragslage einfach Minusstunden anzuordnen und den Lohn entsprechend zu kürzen. Solange der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung in vollem Umfang anbietet, ist auch der Arbeitgeber zur vollen Gehaltszahlung verpflichtet – wenn weniger Arbeit anfällt, trägt der Chef das wirtschaftliche Risiko. Da viele Unternehmen in den vergangenen Jahren bereits Arbeitszeitkonten eingeführt haben, wird das Ganze meist pragmatisch geregelt. Entweder baut der Arbeitnehmer angesammelte Überstunden ab oder der Arbeitnehmer arbeitet die Zeit später nach – wenn nach der Corona-Pandemie wieder mehr Aufträge vorliegen. Damit die Last aber nicht zu groß wird, sollte eine Grenze für Minusstunden vereinbart werden.

Wie bin ich im Homeoffice versichert?

Auch wenn das Homeoffice für Sie mehr Flexibilität und mehr Zeit mit der Familie bedeutet, eines sollten Sie nicht vergessen: In puncto Versicherungsschutz gelten zu Hause andere Regeln als im Büro. Das betrifft vor allem die gesetzliche Unfallversicherung. Denn sie unterscheidet genau zwischen beruflichen und privaten Tätigkeiten. Während alle Tätigkeiten mit Bezug zur Arbeit abgesichert sind, gilt das für private Tätigkeiten nicht. Doch im Homeoffice verschmelzen beide – und das hat Folgen für den Versicherungsschutz.

Da es kein Gesetz zum Homeoffice gibt, hat in den letzten Jahren die Rechtsprechung versucht, private und berufliche Anteile der Heimarbeit genauer zu definieren. Die Folgen sind weitreichend. Der Toilettengang beispielsweise ist nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Auch wer sich zu Hause ein Glas Wasser holt, geht laut Juristen einer eigenwirtschaftlichen Tätigkeit nach – und ist nicht gesetzlich unfallversichert.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Nur die Tätigkeiten, die in einem direkten Zusammenhang mit der beruflichen Arbeit stehen, sind durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt. Für alle anderen Tätigkeiten besteht im Homeoffice kein Versicherungsschutz!

Info

Wenn Sie sich umfassend schützen möchten, sollten Sie eine private Unfallversicherung abschließen. Sie versichert Sie weltweit, rund um die Uhr und unterscheidet nicht zwischen beruflichen und privaten Tätigkeiten. Bei CosmosDirekt können Sie günstig sich selbst und die ganze Familie versichern.


Wie beschäftige ich mich zu Hause mit meinem Kind?

Kitas und Schulen sind zu, das Kinderzimmer wird zum Klassenzimmer. Einige Lehrer setzen auf Online-Unterricht, doch noch nicht alle Schulen sind wirklich im digitalen Zeitalter angekommen. Kinder müssen jetzt zu Hause lernen, angeleitet vom Übungsmaterial der Schule – und von den Eltern. Damit der Heimunterricht gelingt, helfen diese Tipps:

  • Richten Sie für Ihr Kind einen eigenen Platz zum Lernen ein. Am besten ist natürlich ein Schreibtisch mit genügend Platz für Bücher und Arbeitshefte.
  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind „Lernziele“: Welche neuen Aufgaben soll (oder muss) Ihr Kind erledigen? Welche Lücken aus dem bisherigen Schulstoff können aufgearbeitet werden?
  • Schreiben Sie mit Ihrem Kind einen Stundenplan für eine Woche. Das gibt Struktur und sorgt für Verlässlichkeit.
  • Planen Sie Pausen ein und lassen Sie am Nachmittag genügend Raum für Freizeit und Zeit für die Familie.
  • Wenn möglich, kann Ihr Kind auch eigenen Projekten nachgehen, zum Beispiel etwas basteln, ein Gartenbeet pflegen, etwas backen oder zusätzlich mit dem Musikinstrument üben. Auch Lern-Apps sind eine tolle Sache – und machen viel Spaß!
  • Jedes Kind lernt anders. Achten Sie darauf, welcher Lerntyp Ihr Kind ist, und fördern Sie es entsprechend. Sorgen Sie aber auch dafür, dass es manchmal seine Routine verlässt. Dann lernt es noch besser.

Online lernen und die Welt verstehen

Setzen Sie Fernsehen, Mediatheken und Online-Angebote gezielt ein, um das Lernen zu fördern (und nicht, um Ihr Kind zu „parken“). Die Öffentlich-Rechtlichen haben ihr Programm dahingehend ausgebaut und bieten viele Wissenssendungen online und auf Abruf an:

Im Internet gibt es viele interessante Sendungen und Dokumentarfilme, die Kindern die Welt erklären oder als Ergänzung zu den Lehrplänen der Bundesländer konzipiert wurden (www.sofatutor.com, www.simpleclub.com). Familien können zwei Monate lang das Lern- und Nachhilfe-Portal des Duden-Verlags lernattacke.de kostenlos nutzen.

Viele Apps mit denen lernen wirklich Spaß macht, finden Sie zum Beispiel bei eltern.de.

Tipps gegen die Langeweile

Heimarbeit der Eltern, Heimunterricht der Schulkinder, Heimbetreuung der Kita-Kinder – das alles unter einen Hut zu bekommen, ist alles andere als einfach. Für Familien ist die Zeit der Corona-Pandemie auch eine Chance, enger zusammenzurücken. Wir haben unsere Leserinnen und Leser gefragt, was sie mit ihren Kindern in der ungewohnt langen Freizeit anstellen. Hier ein paar Anregungen unserer Facebook-Community:

  • Basteln, malen und zeichnen
  • Kneten
  • Lesen und vorlesen
  • Gesellschaftsspiele spielen
  • Computer-Games spielen
  • Fahrrad fahren und spazieren gehen
  • Sport machen
  • Toben
  • (Kinder-)Musik hören und mitsingen
  • Tanzen
  • Filme schauen (www.filmfriend.de)
  • Kochen

Auch im Internet gibt es zahllose Angebote für zu Hause:

Was soll ich in meiner Freizeit anfangen?

Klar, Netflix und Amazon Prime haben einen großen Katalog an Serien und Filmen, den man sich jetzt zum Teil sogar gratis zu Gemüte führen kann. Auch die Öffentlich-Rechtlichen, die Privaten und Bezahlsender wie Sky bieten ein schier unerschöpfliches Reservoir an Unterhaltung. Und wer nicht auf das gemeinsame Serien schauen mit Freunden verzichten will, kann hier auf die Netflix Party App zurückgreifen.
Doch anstatt sich in den nächsten Wochen von einem TV-Format zum nächsten zu zappen, kann man seine Zeit auch anderweitig verbringen. Hier ein paar Tipps gegen den Lagerkoller am Abend.

Tipp

Wer Ideen und Inspiration braucht, wie in Zeiten von Social Distancing Dating auch von zu Hause aus gelingen kann, für den haben wir ein paar Tipps zusammengestellt.

Sehen Sie sich Kultur im Internet an

Comedians streamen eine Stunde lang Lustiges vom Tage auf Instagram, Rockbands performen im heimischen Wohnzimmer und Clubs feiern im Virtuellen wilde Partys – trotz Ausgangssperren und Kontaktverboten herrscht kein Mangel an Kultur. Ein Internetanschluss genügt.

  • Eine tagesaktuelle Übersicht gibt es bei krautreporter.de.
  • Eine umfangreiche Liste kuratieren Jasmin Schreiber, Johannes Floehr und Fabian Navarro auf dem Twitter-Account @streamkultur.
  • Viele kommunale Online-Portale bündeln die Livestreams regionaler Künstlerinnen und Künstler, ebenso finden Sie Informationen auf lokalen Ausgeh-, Stadt- und Szene-Websites. Einfach googeln!

Treiben Sie zu Hause Sport

Machen Sie das Wohnzimmer zum Fitnesstudio. Denn schon mit ein paar Übungen am Tag bleiben Sie fit und erhalten Ihre Abwehrkräfte. Im Internet finden sich mittlerweile jede Menge Workouts und Trainingsanleitungen, die sich vor dem heimischen Bildschirm nachmachen lassen. Hier eine Auswahl an tollen Mitmachangeboten:

Besuchen Sie virtuell ein Museum

Wegen der Corona-Pandemie sind die Museen für Besucher geschlossen. Trotzdem eröffnen sich gerade viele Möglichkeiten. Denn viele Museen im In- und Ausland bieten virtuelle Rundgänge an. Wir haben sieben der besten Angebote für Sie zusammengestellt.

  • Louvre (Paris): Virtuelle Touren durch die Ausstellungen zum Antiken Ägypten, den früheren Festungsgraben und die Galerie d’Apollon.
  • Bode-Museum (Berlin): 360-Grad-Panorama durch die Skulpturen- und Gemäldesammlungen; die umfangreiche Datenbank stellt jedes Werk genau vor.
  • Metropolitan Museum of Art (New York): Besuchern werden in mehreren Videos die Highlights der Sammlung erläutert.
  • Städelmuseum (Frankfurt): Kein Rundgang durch die Sammlung moderner Kunst im eigentlichen Sinne, aber das Digitalangebot präsentiert alle Objekte sehr detailliert.
  • Uffizien (Florenz): Das Kunstmuseum bietet Online-Rundgänge zu den schönsten und wichtigsten Gemälden an (auf Englisch).
  • Rijksmuseum (Amsterdam): Der Audioguide erläutert alle Gemälde der niederländischen Meister bis zum feinsten Pinselstrich, dazu gibt es virtuelle Touren zu den Highlights der Sammlung (auf Englisch).
  • Deutsches Museum (München): Virtueller Rundgang inklusive Audioguide zu den Sammlungen Schiff-, Luft- und Raumfahrt.

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